Hierzulande ist HTC erst in den letzten Monaten und Jahren bekannter geworden. Der taiwanesische Hersteller, dessen Kürzel HTC für Hightech Computer Corporation steht, ist jedoch schon seit geraumer Zeit als Auftragsfertiger tätig, und hat unter anderem das G1 für T-Mobile gefertigt, das seinerzeit das erste Smartphone war, das Googles Betriebssystem Android eingesetzt hat. Mittlerweile ist HTC jedoch auch in Deutschland unter der eigenen Marke vertreten und bietet von kleinen Einsteigerhandys bis hin zu High-End Smartphones alles an, was der Kunde verlangen könnte.
Der Trend zum kleinen Roboter
HTC ist zwar der größte Fertiger von Handys, die auf Windows Mobile als Betriebssystem setzen. In letzter Zeit ist jedoch ein Umschwung in der Entwicklung neuer Handys zu bemerken, denn insbesondere die teureren hochwertigen Modelle setzen fast ausschließlich auf Googles Android. Kommende Smartphones wie das HTC Legend oder HTC Desire, die mit ihrer Ausstattung – und dem Preis – Aufsehen erregen sollen, vertrauen allesamt auf die neueste Version des Betriebssystems. Ob dies auch in Zukunft so bleiben wird, bleibt abzuwarten, schließlich steht mit Windows Phone 7 ein weiteres, äußerst interessantes Handy OS in den Startlöchern.
(Nicht nur) auf die Technik kommt es an
Neben der rasanten Hardware, die HTC in ihren Handys verbaut, hat der Konzern aus Taipeh außerdem eine Abteilung für die Entwicklung von Software für die eigenen Handys. Zwar sind dies keine eigenständigen Betriebssysteme, Zusatzsoftware wie TouchFlo oder HTC Sense soll jedoch dafür sorgen, dass der Nutzer sein HTC Handy effizienter nutzen kann, indem beispielsweise häufig benutzte Funktionen einfacher zu erreichen sind. Mit der Kombination aus leistungsstarker Hardware und Eigenentwicklungen im Softwarebereich ist HTC somit bestens im Markt aufgestellt – auch in Zukunft.