Die Hürden bei der Praktikumsbewerbung – das Vorstellungsgespräch

Wird man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, scheint die schriftliche Praktikumsbewerbung einen guten Eindruck gemacht zu haben. Allerdings hat man das Praktikum an dieser Stelle noch längst nicht in der Tasche. Nur wer persönlich überzeugt, hat eine Chance auf eine Anstellung. Das Vorstellungsgespräch sollte dementsprechend gut vorbereitet werden. Dazu gehört natürlich, sich umfassend über das Unternehmen [...]

Wird man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, scheint die schriftliche Praktikumsbewerbung einen guten Eindruck gemacht zu haben. Allerdings hat man das Praktikum an dieser Stelle noch längst nicht in der Tasche. Nur wer persönlich überzeugt, hat eine Chance auf eine Anstellung. Das Vorstellungsgespräch sollte dementsprechend gut vorbereitet werden.

Dazu gehört natürlich, sich umfassend über das Unternehmen und die Abteilung zu informieren. Nur so hat man später Antworten auf die Frage, warum man sich ausgerechnet hier um ein Praktikum beworben hat. Diese Frage taucht in Bewerbungsgesprächen mit einer solchen Sicherheit auf, dass sie auch als „Mutter aller Bewerbungsgesprächsfragen“ bezeichnet werden kann. Wer an dieser Stelle eine kreative Antwort bereithält, kann mit Sicherheit punkten. 08/15 Antworten entlarvt der erfahrene Personalchef sofort. Auch sollte man damit rechnen, dass eventuelle Lücken im Lebenslauf hinterfragt werden, hierauf sollte man sich daher ebenso vorbereiten. Generell ist es wichtig Persönlichkeit zu zeigen, wer sich verstellt, wird spätestens im Job Probleme bekommen, seine Rolle aufrecht zu erhalten. Im Vorteil ist daher derjenige, der von Beginn an sein wahres Gesicht zeigt.

Natürlich muss man während des Bewerbungsgespräches mit vielen Fragen, seitens der Personalentscheider rechnen, allerdings ist das Vorstellungsgespräch auch dazu da, selbst zum Zuge zu kommen. Der Vorteil ist, dass man so nicht nur nützliche und hilfreiche Informationen erhält, zum Beispiel über die Aufgabengebiete, die auf einen zukommen, oder die Arbeitszeiten, die einen erwarten, sondern durch geschickt gestellte Fragen die Möglichkeit bekommt, sein Interesse und Hintergrundwissen zu demonstrieren. Im Vorstellungsgespräch gilt es, so viel Persönlichkeit wie möglich zu zeigen. Auswendig gelernte Standartfragen- und Antworten beeindrucken in der Regel niemanden.

Alle Vorbereitung ist jedoch nur wenig wert, wenn man einige der Grundregeln verletzt. Pünktlichkeit zum Beispiel. Nicht umsonst sagt man: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ Zu einem Vorstellungsgespräch sollte man daher immer mit einem ausreichenden Zeitpolster aufbrechen. Einen schlechten Eindruck durch eine Verspätung kann man nur selten wieder ausgleichen.

Ebenso wichtig ist ein angemessenes Äußeres. Die Kleidung sollte dem Unternehmen, bei dem man sich um ein Praktikum bewirbt, entsprechen. Beispielsweise sollte in jungen oder kreativen Branchen, wie im Mode-, Design-, oder Medienbereich, kein allzu „spießiges“ Outfit wie Anzug und Krawatte gewählt werden, ebenso unpassend sind aber auch Jeans und T-Shirt im Großkonzern.

Wer also pünktlich, gut gekleidet und umfassend vorbereitet zu seinem Vorstellungsgespräch erscheint, der hat die besten Chancen mit einem Praktikumsplatz in der Tasche nach Hause zu kehren.

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