Auf der Japan Reise die Badekultur kennen lernen

Stadtbesichtigungen, Museumsbesuche und Shoppingtouren: Jeder Japanurlaub – wohin er auch führen mag – kann zuweilen anstrengend und nervenaufreibend sein. Nach einem spannenden Tag in Japans Millionenstädten oder den zahllosen naturbelassenen Regionen fällt es deshalb nicht schwer in einem der sogenannten Onsen zu entspannen. Bei diesen handelt es sich um natürliche oder aber unnatürliche heiße Quellen, [...]

Stadtbesichtigungen, Museumsbesuche und Shoppingtouren: Jeder Japanurlaub – wohin er auch führen mag – kann zuweilen anstrengend und nervenaufreibend sein. Nach einem spannenden Tag in Japans Millionenstädten oder den zahllosen naturbelassenen Regionen fällt es deshalb nicht schwer in einem der sogenannten Onsen zu entspannen. Bei diesen handelt es sich um natürliche oder aber unnatürliche heiße Quellen, welche von zahlreichen Japanern als Mittel zur Entspannung genutzt werden. Während das Wasser natürlicher Quellen vulkanischer Herkunft ist, wird das Wasser unnatürlicher Onsen künstlich erhitzt: Letzteres ist insbesondere in Großstädten der Fall, was den Entspannungswert eines Onsens jedoch in keinem Falle herabsetzt. Als Tourist auf Japan Reise sollte man sich also den Besuch eines Onsens nicht nehmen lassen, sofern man nicht an einer Herz-Kreiskauf-Erkrankung leidet: Diese kann nämlich durch einen Onsenbesuch noch verschlimmert werden.

Und ebenso wie Einheimische auf die Beachtung von Benimmregeln pochen, gibt es auch in den so beliebten heißen Quellen gewisse Dinge, die eingehalten werden sollten. Zum einen baden Männer und Frauen grundsätzlich getrennt voneinander, da die meisten Onsen keine Badebekleidung erlauben. Auch Tätowierungen sind nicht gerade erwünscht, da sie in der Vergangenheit als Zeichen der Mitgliedschaft in der Mafia galten. Nachdem man als Besucher eines Onsens die Schuhe ausgezogen hat – dies ist stets vor Holzstufen der Fall – gelangt man schließlich in die Umkleide, in welcher man sich komplett entkleiden sollte. Bevor man schließlich jedoch ein herrliches Bad im heißen Wasser nehmen kann, erfolgt die Reinigung des Körpers in einem größeren Waschraum: Jedem Besucher auf Japanurlaub steht dabei ein kleines Holzbänkchen zur Verfügung. Man sollte des Weiteren darauf achten, sich nach dem Waschen mit Shampoo und Duschgel gründlich abzuspülen, damit das Onsenwasser nicht verunreinigt wird. Nach der Reinigung können Gäste schließlich mit dem Baden beginnen: Hierbei darf man ein kleines Handtuch zum Schweißabwischen mit ins Bad nehmen. Gleichzeitig kann dieses auch die Scham oder ein mögliches Tättoo verdecken. Das kleine Tuch darf nach Benutzung jedoch in keinem Fall in das Onsenwasser getaucht werden, da es als dreckig gilt. Einen perfekten Abschluss jedes Besuches eines Onsens bildet schließlich eine Tasse japanischer Tee: Dieser kann in einem Extraraum in einem originalen Yukata genossen werden. Ebenfalls hervorzuheben sei das Angebot von Massagen einiger Onsens. In jedem Fall hat der Besuch einer solchen heißen Quelle einen hohen Entspannungswert, welchen Touristen auf Japan Reisen sicherlich zu schätzen wissen und nicht versäumen sollten.

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